Konfliktmanagement & Mediation

Konflikte hat niemand gerne.

Jeder Tag ist reich an Konflikten, denn jeder Konflikt entsteht durch das Aufeinanderprallen gegensätzlicher Auffassungen, Interessen, Werte, etc. (lat.: conflictus = Zusammenstoß). D.h. ein Konflikt kann entstehen:

  • in Ihrem eigenen Inneren (intrapersonaler Konflikt; z.B.: Zwiespalt, Gewissensbisse)
  • zwischen zwei oder mehreren Personen, Gruppen, etc. (interpersonaler Konflikt).

Liegt ein solcher Interessensgegensatz nicht vor, dann handelt es sich wahrscheinlich nur um ein Missverständnis. Dies passiert oft bei fehlender, falscher oder falsch verstandener Information zw. Kommunikation.

 

Viele Konflikte lassen sich durch klare Kommunikation verhindern.

 

Ist der Konflikt bereits manifest:

  • so kommt es in einem ersten Schritt zur Deeskalation, bevor
  • in einem zweiten Schritt die Kommunikation zwischen den Parteien wieder aufgebaut wird.
  • Im dritten Schritt werden die gegensätzlichen Interessen herausgearbeitet.
    Wichtig ist hier, dass ein gegenseitiges Verständnis für die Interessen des anderen entwickelt wird. Erst dann – basierend auf diesem Verständnis der zugrundeliegenden Werte – kann eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden.


Konflikte haben einen großen Vorteil:

sie lehren uns neue Wege der Kommunikation und neue Strategien.

Reden wir - gemeinsam finden wir die Lösung!

Begriff

§ 1. (1) Mediation ist eine auf Freiwilligkeit der Parteien beruhende Tätigkeit, bei der ein fachlich ausgebildeter, neutraler Vermittler (Mediator) mit anerkannten Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien systematisch mit dem Ziel fördert, eine von den Parteien selbst verantwortete Lösung ihres Konfliktes zu ermöglichen.

(2) Mediation in Zivilrechtssachen ist Mediation zur Lösung von Konflikten, für deren Entscheidung an sich die ordentlichen Zivilgerichte zuständig sind.

Bundesgesetz über Mediation in Zivilrechtssachen (Zivilrechts-Mediations-Gesetz - ZivMediatG, BGBl. I Nr. 29/2003 idgF)

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